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Sauerteig

Was ist Sauerteig?
Sauerteig wird Hergestellt aus einer Mischung von Wasser und Mehl unter Einwirkung von Wärme findet die Versäuerung durch Milchsäurebakterien statt. Parallel werden die wilden Hefen vergoren. Der Geschmack und die Beschaffenheit des Sauerteiges ist regional verschieden. Ein Sauerteig aus Bayern kann ganz anders schmecken, als ein Sauerteig aus Sachsen.
Wer ein Brot überwiegend aus Roggenmehl backen will, braucht diesen Sauerteig, da im Roggenmehl enthaltene Enzyme den Kleber abbauen und somit dass bei der Gärung entstehende Kohlendioxyd aus dem Teig entweichen kann.
Die Folge ist ein in sich zusammengefallener Teig.

Woher bekomme ich den Sauerteig?
Sauerteig kann man entweder getrocknet und damit fertig kaufen, ihn vom Bäcker beziehen oder selbst ansetzen. In jedem Fall ist es wichtig von diesem ersten Sauerteig ein wenig zurück zu halten um den neuen Teig anzusetzen.

Der erste Teig
100 g Roggenmehl mit Wasser zu einem dickflüssigen Teig verrühren.
In einer Schüssel zugedeckt an einem warmen Ort, optimal sind 25-30°C, etwa 24 Stunden stehen lassen.
Dann wieder 100 g Roggenmehl und entsprechend Wasser zugeben, gut einrühren und erneut etwa 24 Stunden an einem warmen Ort stehen lassen.
Nach etwa 3 bist 5 tagen haben sich auf der Oberfläche einige Bläschen gebildet. Ist der Teig mit kleinen Bläschen durchsetzt, das kann man am Besten mit einem Löffel testen, ist der Sauerteig fertig.

Der weitere Teig
Sie geben einfach dem neuen Sauerteig Ansatz etwas von dem alten, konservierten, Sauerteig hinzu. Der neue Teig hat dann die gleiche Qualität und Eigenschaft wie Ihr erster Sauerteig, nur in viel kürzerer Zeit.

Wie lagere ich den Sauerteig?
Am besten wird der Sauerteig im Kühlschrank aufbewahrt. Man kann den Sauerteig aber auch einfrieren oder trocknen.
Egal für welche Methode Sie sich entscheiden, wir wünschen viel Spaß beim Backen.