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Das Korn wird zu Mehl

Die eigentliche Vermahlung des Getreides zu den verschiedenen Mühlenprodukten ist aufwendiger als vielfach angenommen wird.
Zunächst wird das Getreide aus den Lagern gefördert, um dann gründlich gereinigt zu werden. Hierfür wird es abermals über einen Aspirateur geführt um dann auf eine Schäl- und Bürstmaschine zu gelangen. Die Schäl- und Bürstmaschine befreit das Getreide von allen anhaftenden Verunreinigungen.
Vor der Vermahlung wird das Getreide genetzt. Hierbei wird dem Getreide Feuchtigkeit zugeführt, was bei der späteren Vermahlung ein besseres Ablösen der Schalen ermöglicht.

Die Vermahlung ist ein mehrstufiger Prozess. In der Regel wird das Getreide über 15-20 Vermahlstufen geführt. Nach jeder dieser Zerkleinerungen auf einem Walzenstuhl wird das Mehl auf einem Plansichter ausgesiebt. Es entstehen die Passagenmehle. Jedes dieser Passagenmehle wird später zu einem Typenmehl zusammengemischt. Je mehr Schalenanteile diese Mehle enthalten, desto dunkler und mineralstoffreicher sind sie.

Neben dem Mehl fallen noch eine ganze Reihe anderer Produkte bei der Vermahlung an.