| 800 v. Chr. |
steinzeitliche
Besiedlungsplätze |
| 1018 |
Frieden zu Bautzen zwischen Deutschen
und Polen |
| 1240 |
erste urkundliche Erwähnung des
Stadtrechtes |
| 1346 |
Gründung des Sechsstädtebundes
mit Görlitz, Kamenz, Lauban, Löbau, Zittau |
| 1391 |
Recht der freien Ratswahl |
| 1524 |
Begründung der evangelischen
Kirche in Bautzen, Dom wird Simultankirche |
| 1618–1648 |
im Dreißigjährigen Krieg wiederholte
Besetzungen und Zerstörungen (große Stadtbrände 1620/1634) |
| 1813 |
Schlacht bei Bautzen gegen das
napoleonische Heer |
| 1815 |
Auflösung des Sechsstädtebundes |
| 1868 |
amtliche Umbenennung Budissin
in Bautzen |
| 1872 |
Entstehung der ersten deutschen
Schulsternwarte |
| 1902-1906 |
Erbauung des Justizgebäudes |
| 1904 |
Die Sächsische Landesstrafanstalt
wird ihrer Bestimmung übergeben (Gelbes Elend) |
| 1922 |
Eingemeindung des Dorfes Seidau |
| 1928 |
erste offizielle Osterreiterprozession
von Bautzen nach Radibor seit dem Ende des 18. Jh. |
| 1933 |
Jahrtausendfeier anlässlich der
Erweiterung der Mark Meißen auf das Gebiet der Milzener,
einem Teil der späteren Oberlausitz |
| 1945 |
Festungsartiger Ausbau der Stadt
als Bollwerk gegen die alliierten Truppen vor Kriegsende.
Während der Kampfhandlungen wurden etwa 10 % der Wohnhäuser
mit fast 34 % des Wohnungsbestandes zerstört. 18 Brücken,
35 öffentliche Gebäude, 46 Kleinbetriebe, 23 mittelgroße
Betriebe wurden vollständig zerstört. In Bautzen sind
auf beiden Seiten ca. 6500 Soldaten gefallen und (nach
widersprüchlichen Statistiken) etwa 350 Zivilpersonen
getötet worden. |
| 1991 |
Neugründung des Sechsstädtebundes
Gründung der "Stiftung für das sorbische Volk" |
| 1992 |
Satzungsbeschluss
zur Altstadtsanierung |
| 1994 |
Niederkaina und Stiebitz werden
Ortsteile von Bautzen |
| 1995 |
Ernennung zur Großen Kreisstadt |